E-Bikes for Africa

EURIST’s E-Bike Projekt in Uganda

 

Mit Afrikas Sonne in die Zukunft radeln

Nachdem die Solarenergie in den meisten Ländern
Afrikas verfügbar und vor allem kostengünstig ist, sind EURIST’s Partner im Süden überzeugt, dass mit grüner Energie betriebene E-Bikes ein Fundament neuer afrikanischer Alltagsmobilität werden können.

seit 2010

unterstützt EURIST e.V. seine afrikanischen Partnerorganisationen bei der Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer und Radfahrerinnen – und die, die es gerne werden würden. Als Fahrradtaxi, als Lastenrad für den Verkauf auf dem lokalen Markt oder als Ambulanz zur besseren Erreichbarkeit von medizinischen Einrichtungen.

Seit 2017

sind nun in einer Pilotphase EURIST-Ebikes in Uganda unterwegs. Sie haben mit der Energie der afrikanischen Sonne über 20.000 km zurückgelegt – und vielen Menschen den Alltag erleichtert. Die Ergebnisse sind eindeutig: Das E-Bike ist ein Multitalent. Ein E-Bike vergrößert den Aktionsradius, erhöht das Ladevolumen, ist endlich ein schnelles und bequemes Fortbewegungsmittel für ärmere Menschen und bietet ganz neue (abgasfreie!) Einsatzmöglichkeiten“ – bei geringen Kosten und oft mehr Einkommen für die Nutzer.

Partner in Uganda ist seit mittlerweile einem Jahrzent FABIO (First African Bicycle Information Organisation).Katesi Najiba, Direktorin von FABIO fasst die Pilotphase so zusammen:

„ Die Leute waren total begeistert. Schon beim Projektstart herrschte große Aufregung und jeder wollte dabei sein. Sogar Motorradtaxifahrer sind enorm interessiert, weil sie die Räder selber besitzen können statt die Motorräder für ihren Job zu leihen.“

Die erste Projektphase lief im Januar 2019 aus.„Sie war ein absoluter Erfolg, keine Frage! Doch kann sie nur der Anfang sein“, so Patrick Kayemba, der Direktor von EURIST Africa.

Und Bjarne Mädel, deutscher Schauspieler, konnte sich im Frühjahr 2019 ein eigenes Bild machen – mehr zu seinen Eindrücken in der Filmdokumentation:

WIE SOLL ES WEITERGEHEN? – DAS E-BIKE SERVICE CENTER

 

In 2019/2020

sollen in mehreren Regionen Ebike-Service-Center etabliert werden
Mit seinen zunächst geplanten 30 E-Bikes soll jedes Center auch eine Bike-Sharing Station beinhalten, um Einnahmen für Mitarbeiter zu generieren. Einige der Räder werden als E-Bike-Ambulanzen, E-Cargo Bikes sowie als E-Bike-Taxis gestellt. Ein spezielles „Water-Ebike“ soll Frauen die täglichen Wege erleichtern und den Zugang zu sauberem Wasser deutlich verbessern.
Mit einer Solarpanele auf dem Dach oder mit Strom aus einer lokalen Wassermühle (Hydropower) wird das Aufladen der Akkus ermöglicht, ebenso wird Strom für einen Router bereitgestellt. Öffentlich zugängliches, kostenfreies Internet wird die Attraktivität des Mobility Centers erhöhen und es so zu einem sozialen Treffpunkt machen – genauso wie der Radreparatur- und Batterieaustauschservice.

„Solch eine Fortsetzung des Projektes wäre bahnbrechend“ sagt Katesi Najiba. „Durch die Verleihstation könnte sich eine neue Mobilitätskultur entwickeln, vielleicht macht das ja Schule und irgendwann fährt ganz Afrika auf dem E-Bike.“

In der Tat könnte das neue Ebike-Service-Center nicht nur zu einem neuen Absatzmarkt für Ebikes in Afrika führen, sondern auch Entwicklungsorganisationen interessieren. Bis dahin bleibt allerdings noch einiges zu tun:

Als gemeinnützige Organisation ist man zum großen Teil auf Partner und Spendengelder angewiesen. Das Pilotprowurde durch den Rotary Club Hamburg-Bergedorf gefördert.
Nun geht es darum auch bei der Radindustrie Unterstützung zu suchen und bei Entwicklungsorganisationen Gelder zu beantragen und das Projekt Afrikaweit bekannt zu machen.

Die Vereinten Nationen (UNEP) wollen EURIST und FABIO dabei unterstützen.
Bjarne Mädel und Jörg Pilawa und Deutschlands Verkehrsminister a.D. Kurt Bodewig sind prominente Projektpaten.

Und zu Afrika sagt Patrick Kayemba:„Jeder, der hier in Uganda von dem Projekt hört, ist fasziniert, dazu zählt auch die Deutsche Botschaft in Kampala!

Unterstützen Sie uns und unsere Partner in Afrika dabei, ein neues großartiges und zukunftsweisendes Verkehrsmittel einzuführen.